Das Unmögliche braucht etwas Zeit – Experimente in Schenkökonomie (Teil 1)
(hier auf englisch)
von Miki Kashtan

Dieser Artikel fing als Antwort auf die Frage einer Kollegin an, die sich wie ich danach sehnt, Schenkökonomie in die Welt zu bringen. Auch sie ist bereit, dafür Schwierigkeiten und Fehlversuche in Kauf zu nehmen, ohne deswegen das Experimentieren aufzugeben. Obwohl sie dafür brennt, allen Menschen die Teilnahme an ihren Kursen zu ermöglichen, ist sie gelegentlich frustriert, wie schwierig es ist, genug für ihren eigenen Lebensunterhalt zu bekommen. “Warum ist das so schwer?”, fragte sie sich.

Etwa 20 Jahre des Experimentierens sprudelten mit so viel Klarheit, wie ich sie selten zu diesem Thema erlebt habe, aus mir heraus: Was es bedeutet, in Bezug auf unsere Arbeit und unseren Lebensunterhalt Schenkökonomie zu leben; wie schwer es durch das Fehlen einer Unterstützung auf gesamtgesellschaftlicher Ebene für uns ist, damit erfolgreich zu sein; wie die Botschaften, die wir internalisiert haben, dem Entkoppeln von Geben und Nehmen entgegenstehen; und, was ich im zweiten Teil behandele, wie Experimente in Schenkökonomie sich mit unserem Privilegiert-Sein überschneiden.

Vollständige und teilweise Schenkökonomie-Experimente

Eine vollständige Schenkökonomie besteht in der vollständigen Trennung von Geben und Nehmen. Auf der Geben-Seite: Wer immer über mehr Ressourcen verfügt als er oder sie zum Leben braucht (menschliche Energie, Geld, Gurken, Werkzeug oder irgendetwas anderes), gibt diese ohne Erwartung dafür irgendetwas „zurück“ zu bekommen, weil das mit vollständigem Schenken inkompatibel ist. Auf der Nehmen-Seite: Wo immer ein Bedürfnis erkannt wird und Ressourcen dahin fließen, dieses Bedürfnis zu nähren, nehmen diejenigen, die das Geschenk bekommen, dieses ohne Verpflichtung an. Sie erhalten es einfach. Natürlich ist es so, dass, wenn wir wirklich in der Lage sind, etwas einfach anzunehmen, dies normalerweise dazu führt, dass unsere Herzen sich öffnen und unsere eigene Großzügigkeit wächst, eben weil wir Menschen sind und als solche in gegenseitiger Abhängigkeit und Verbundenheit. Die Trennung von Geben und Nehmen bedeutet lediglich, dass das neue Geben wiederum in die Richtung geht, in der wir ein Bedürfnis wahrnehmen, und nicht „zurück“ zu der Person, die uns etwas gegeben hat, die möglicherweise gar nichts braucht.

Wenn ich mir eine vollständige, globale, funktionsfähige Schenkökonomie vorstelle, dann sehe ich ein umfangreiches und endloses Fließen von Großzügigkeit, in der sich Ressourcen permanent bewegen, immer weiter, immer von da, wo sie vorhanden sind, dorthin, wo sie gebraucht werden. Dieses Bild ist für mich eine der tiefsten Quellen für Vertrauen, Energie und Leidenschaft. Es ist pure Schönheit für mich. So sehr, dass ich zwölf Geschichten geschrieben habe, in denen ich diese zukünftige Welt beschreibe, die auf vollständiger Schenkökonomie basiert. Sie sind in meinem letzten Buch Reweaving Our Human Fabric: Working Together to Create a Nonviolent Future zu finden.

Eine teilweise Schenkökonomie, so wie ich sie verstehe (ich habe zu diesem Thema keine Referenzen gefunden), enthält das zentrale Prinzip des freien Gebens ohne die radikale Entkopplung von Geben und Nehmen. Ich möchte den Unterschied an einem Beispiel illustrieren. Seit zwei Jahren mache ich ein Experiment in vollständiger Schenkökonomie. Es besteht darin, dass ich eine gewisse Anzahl an Workshops und Telekonferenzen abhalte, ohne dass es einen Austausch dazu gibt. Es gibt keine Möglichkeit dafür zu bezahlen. Parallel dazu habe ich den Circle of Support, den Unterstützungskreis, geschaffen, als Möglichkeit für Menschen, mir – ohne daran geknüpfte Bedingungen – Geld zu geben, um meine Experimente in Schenkökonomie zu unterstützen. Die Überschneidung zwischen diesen beiden Gruppen ist recht gering, was für mich Teil des Erfolgs dieses Experimentes ist, weil es darauf hinweist, dass Geben und Nehmen wirklich entkoppelt sind.

Diesem besonderen Experiment möchte ich die anderen vielen Veranstaltungen gegenüberstellen, die ich als teilweise Schenkökonomie anbiete. Menschen werden durchaus gebeten, Geld für ihre Teilnahme an den Veranstaltungen zu bezahlen, aber über die Höhe des Betrags, den sie geben, entscheiden sie selbst. In diesem Modus bleibt das Geben und Nehmen gekoppelt. Deswegen das „teilweise“. Es ist immer noch Schenkökonomie, weil es keinen festgelegten Betrag gibt, sondern es  völlig in der Entscheidung der Person liegt, wieviel sie geben möchte. Dabei gibt es  die theoretische Annahme, dass die Person in ihrer Entscheidung ihre eigenen und meine Bedürfnisse gemeinsam hält und frei von Erwartungen und Verpflichtungen ist, mit der voll akzeptierten Option, auch gar nichts zu geben. In der Realität habe ich es allerdings über die Jahre so erlebt, dass die Entscheidungsfreiheit oft eingeschränkt ist. Die Hindernisse, die ich im folgenden beschreibe, sind alle durch soziale Botschaften internalisiert und schwierig zu überwinden. Durch das Fehlen einer Unterstützung auf gesamtgesellschaftlicher Ebene für das Schenken und Teilen von Ressourcen, haben diejenigen von uns, die damit experimentieren wollen, eine Menge zusätzlichen Aufwand. Er besteht darin, die Annahmen der Schenkökonomie offen zu legen und zu verbreiten. Da diese Annahmen so oft gegen den Mainstream gehen, ist es weniger wahrscheinlich, dass unsere Experimente fortlaufen oder Wurzeln schlagen. Zu diesem Punkt komme ich noch einmal zurück, nachdem ich die Hindernisse beschrieben habe.

Erstes Hindernis für freies Geben: Ungläubigkeit oder Zynismus

Uns wurde beigebracht, allem zu misstrauen, was uns frei oder kostenlos angeboten wird. Denk‘ nur an den Satz „Es gibt nichts umsonst.“ (engl. “There is no such thing as a free lunch.“) Wenn uns etwas außerhalb der uns vertrauten Bedingungen des striktes Tausches der Marktökonomie angeboten wird, dann stellt das eine Herausforderung für uns dar, und wir stellen uns die Fragen: Stimmt das wirklich? Wo ist der Haken? Ist das überhaupt etwas wert? Was wollen die mir wirklich verkaufen?

Wenn dieses Hindernis auftaucht, kann es passieren, dass Menschen entscheiden, nicht an einer Veranstaltung teilzunehmen, weil sie die Veranstaltung oder die Einladung, auf freier Entscheidung etwas dafür zu geben, nicht ernst nehmen. Ich bin darüber besonders traurig, weil ich sehe, wie schmal der Pfad ist, den die Tausch- und Anhäufungsökonomie uns für echtes Schenken lässt. So wie wir dem Ernst und der Echtheit des außerhalb der Marktlogik angebotenen misstrauen, kann es auch sein, dass wir dem misstrauen, was innerhalb der Marktlogik angeboten wird, wenn wir zum Beispiel glauben, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung „nur für Geld“ angeboten wird. Ich hoffe, dass diese Experimente unser Vertrauen wieder herstellen, in uns selbst, in einander und in unsere Großzügigkeit. 

Ich möchte anerkennen, dass schon allein die Einladung an Menschen, sich auf solche Experimente einzulassen, viel von ihnen verlangt ist. Es ist nicht weniger als die Einladung, die vorherrschende Weltsicht in Frage zu stellen und Entscheidungen zu treffen, die außerhalb davon liegen. Angesichts der Macht der externen und internalisierten Botschaften ist es für alle von uns, die mit Aspekten der Schenkökonomie experimentieren möchten, nötig, zusätzliche Anstrengungen zu leisten, um das Fehlen einer Unterstützung auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene für unsere Versuche individuell auszugleichen. Das fängt damit an, auf welche Weise wir Menschen einladen, und geht weiter damit, wie wir es ihnen erklären, wie wir um Geld bitten, und wie wir darauf antworten, was wir erhalten oder nicht. Das ist keine leichte Aufgabe.

Zweites Hindernis für freies Geben: Die Unsichtbarkeit von Bedürfnissen

Eine der erstaunlichsten Effekte der Marktökonomie ist es, dass sie Bedürfnisse unsichtbar macht und sie durch das Konzept von „Wert“ ersetzt. Im Kontext von Workshops bezieht sich Wert entweder auf den augenscheinlichen Wert des Workshops oder auf die Idee, dass meine Zeit als TrainerIn wertgeschätzt wird. In beiden Fällen werden weder meine eigenen Bedürfnisse noch die der Person, die mir Geld geben würde, explizit gesehen.

Der Fokus auf Wert geht noch viel tiefer. Wenn ich sage, dass meine Zeit wertgeschätzt wird, weist das direkt auf die generell akzeptierte Idee hin, dass man sich seinen Lebensunterhalt verdienen muss. Um es anders zu sagen: die Tatsache, dass jemand ein Bedürfnis nach Nahrung hat, zählt in der Welt nichts; nur wenn wir in der Lage sind, etwas für jemand anderen zu tun, können wir auch essen. Mehr noch, was wir für jemanden anderen tun, ist es auch, was darüber entscheidet, was wir essen können! Wenn alles, was wir in der Weltökonomie tun können, schlecht bezahlte Arbeit ist, dann ist das, was wir essen, am Ende nicht genug, um einen gesunden Körper zu erhalten. Wenn das, was wir anderen geben können, hochbezahlte ärztliche oder Anwalts- oder Beratungsarbeit ist, dann können wir Dinge essen, die persönlich an unsere Tür geflogen und von einem Chefkoch in einem anderen Land zubereitet wurden. (Nein, das denke ich mir nicht aus, das passiert wirklich.)

Vor diesem Hintergrund klingen unsere Sätze „Ich biete das auf Basis der Schenkökonomie“ oder „gegen Spende“ für andere so, als wenn unser Lebensunterhalt nicht davon abhinge. Unsere Bedürfnisse sichtbar zu machen, erfordert wiederum extra Anstrengung.

Meine Kollegin, die diese Frage überhaupt erst aufgeworfen hat, hat sich zum Beispiel angewöhnt zu sagen: „Dies ist ein Experiment für mich, bei dem ich mich verletzlich fühle, weil mein Lebensunterhalt davon abhängt. Ich riskiere damit meinen Lebensunterhalt.“ Es ist ihre Art einen Ausgleich dafür zu schaffen, dass das System eine andere Botschaft sendet, nämlich dass jemand, wenn er oder sie ein Geschenk anbietet, selbst nichts braucht, dass er oder sie das Privileg hat, es kostenlos anzubieten. Vielleicht habe ich zuvor schon einmal den Moment erwähnt, in dem ich von einem Freund gefragt wurde: „Du verdienst durch deine Arbeit deinen Lebensunterhalt? Ich dachte, du hättest reiche Eltern oder sowas.“ In dem Moment habe ich verstanden, dass ich mich wirklich hart würde anstrengen müssen, damit Menschen verstehen, dass mein Lebensunterhalt, meine Fähigkeit, für meine Bedürfnisse zu sorgen, davon abhängt, dass ich Geld für die Arbeit bekomme, die ich tue.

Drittes Hindernis für freies Geben: Schuld und Verpflichtung

So schwer es ist, die Barriere zu überwinden, meine Bedürfnisse sichtbar zu machen – direkt dahinter liegt die nächste große Hürde. Sie taucht auf, wenn Menschen begreifen, dass ich Bedürfnisse habe, genau wie sie und wie alle auf diesem Planeten. Dies ist eine tiefe Wahrheit, weil es in der Tat so ist, dass jeder Mensch auf diesem Planeten etwas braucht. Das betrifft sowohl die Ärmsten, als auch die MilliardärInnen der Welt. Der Unterschied ist nicht das Brauchen. Es ist nur so, dass einige sehr viel angehäuft haben, um sicher zu stellen, dass sie einen stetigen Zustrom an Ressourcen haben, um für ihre Bedürfnisse zu sorgen. Das wirkt als Puffer, so dass sie oft nicht wahrnehmen und wirklich verstehen, dass sie – wie alle – lebende Wesen mit Bedürfnissen sind. 

Sobald Menschen sich der Realität öffnen, dass ich Bedürfnisse habe und dass meine Möglichkeit, für sie zu sorgen, davon abhängt, dass ich von irgendwoher Geld bekomme, rückt eine andere kulturelle Botschaft in den Vordergrund: Wenn jemand etwas braucht, müssen wir etwas tun, um sie oder ihn zu unterstützen. Da diese Botschaft von Schuld, Verpflichtung oder Ähnlichem durchdrungen ist, steht sie dem freien Geben im Weg, weil sie effektiv die Freude an der eigenen Großzügigkeit ausschaltet. Diese Freude ist die einzige Quelle, aus der heraus ich möchte, dass mir jemand etwas gibt. 

Die Marktökonomie mit ihrer Art des Tausches ist unter anderem deshalb so tief verankert, weil sie Menschen entlastet, nicht denken und entscheiden zu müssen. Wenn sie eine Zahl haben, die ihnen sagt, was von ihnen erwartet wird, dann brauchen sie sich nicht schuldig zu fühlen, denn sie kennen genau die Höhe ihrer Verpflichtung. Demgegenüber ist es ein Riesenunterscheid, gebeten zu werden, auf die umfangreiche, interdependente, komplexe Botschaft zu antworten, Bedürfnisse zu erkennen und in voller Freiheit zu entscheiden, wie viel man geben möchte. Wenn wir Bedürfnisse sehen, können wir nicht mehr leicht unabhängig und autarke Individuen bleiben. Unser Netz von Verbindungen wird sichtbar.

Das ist auch ein Teilgrund, warum spendenbasiertes Geben tendenziell niedrigere Beträge einbringt. Die Bitte um eine Spende wird noch als Teil der Marktökonomie angesehen, und aktiviert nicht den Schuldfaktor, weil die Botschaft wiederum ist, dass es nicht so wichtig ist, wie viel man gibt, weil es keinen wirklichen Bedarf gibt.

Diese Erkenntnis hilft mir, eine seltsame Erfahrung der Praxis zu verstehen. Formal waren alle meine Workshops, auch die, bei denen ich um Geld bitte, frei für alle, die es brauchten. Ich habe es immer, immer möglich gemacht, dass Menschen ohne zu bezahlen mitmachen können. Die Anzahl der Menschen, die das angenommen haben, war ein winziger Anteil im Vergleich zu denen, die an meinen vollständig freien Workshops teilnehmen. In diesem neuen Modell gibt es keinerlei Aufwand, keine Bitte zu stellen, keine Verhandlung ist nötig, und deswegen ist es faktisch leichter zugänglich.

Deswegen gehe ich so viel weiter, als nur die Menschen nicht um Geld zu bitten, wenn sie an den freien Veranstaltungen teilnehmen. Ich mache es unmöglich, mir dafür Geld zu geben. Ich habe es gelegentlich in so vielen Worten gesagt: „Nein, für diesen Workshop kannst du nicht bezahlen.“ Ich versuche bewusst, eine Erfahrung des bedingungslosen Nehmens zu schaffen, indem ich so bedingungslos gebe. Ich sehe die Kultivierung des bedingungslosen Nehmens als Schlüssel, um die Schuld zu überwinden, was vielleicht der Grund ist, warum das Nehmen oft so viel schwerer ist als das Geben.

Viertes Hindernis für freies Geben: Knappheit

Wenn jetzt die Aufgabe überwältigend wirkt, Bedingungen für vollständig freies Geben und Nehmen herzustellen, dann kannst du vielleicht Verständnis für den Umfang der Anstrengungen aufbringen.

Und ich bin noch nicht mit meiner Liste durch. Es gibt ein weiteres bedeutendes Hindernis, und zwar unsere tiefe Erziehung in Knappheitsdenken. Sobald wir frei von Schuld sind – oder selbst während wir sie erleben -, ist es sehr üblich, dass Menschen von ihren Gedanken über ihre eigenen Bedürfnisse überwältigt werden – die Kinder, für die sie sorgen, die Wohnung, die Schulden, die so viele Menschen ihr ganzes Leben lang haben, und all die Ausgaben für die eigenen Belange.

Ich habe die Theorie, dass diese besondere Angst dafür verantwortlich ist, warum Gleitpreise nicht gut funktionieren. Aufgrund der emotionalen Verengung durch Knappheitsdenken, ist es bei gleitenden Preisen so, dass eine große Mehrheit den Minimalpreis gibt, unabhängig davon, wie hoch er ist. Das weiß ich, weil es wegen eines seltsamen Textfehlers vor einigen Jahren bei BayNVC passiert ist, dass verschiedene Menschen unterschiedliche Skalen für das gleiche Jahresprogramm bekommen haben. Eine startete bei 3.200 $, die andere bei 3.400 $.

Daraufhin haben die meisten derjenigen, die die Version mit 3200 $ bekommen haben, 3.200 $ gegeben. Diejenigen, die die Skala mit 3400 $ erhalten haben, haben in der Mehrheit 3.400 $ gegeben. Können wir wirklich annehmen, dass die, die 3200 $ gegeben haben, nicht auch 3.400 $ hätten geben können? Ich denke nicht. Wenn sie auch die Variante mit 3.400 $ bekommen hätten, hätten sie diesen Preis bezahlt. Warum? Weil sie unbewusst denken: „Ich hab kein Geld. Mit dem Minimalpreis können sie leben, also gebe ich diesen.“

An diesem Punkt ist es vielleicht bereits klar, dass es nicht nachhaltig wäre, wirklich und ehrlich die Bedürfnisse jeder beteiligten Person mit einzubeziehen, bevor wir entscheiden, welchen Preis wir wählen. Warum? Weil es einen individuellen Dialog mit jeder Person erfordern würde, um diesen Grad an Ehrlichkeit und Fürsorge zu erreichen. Wer kann das wirklich tun? Ich weiß, dass ich das nicht mit jeder Person kann. Was ist dann also die Alternative?

(übersetzt von Eva Ebenhöh und Thomas Stelling)